Fragen an Julius Herburger:

KOMM MIT, ICH ZEIG DIR NOCH MEHR!

Hier siehst du den Ravensburger Künstler Julius Herburger, wie er im Jahr 1928 auf einem hohen Gerüst im Treppenhaus des Gymnasiums steht. Sein Wandbild ist fast fertig und er freut sich, dass er eine so große Wand bemalen durfte (das Bild ist 4 Meter hoch und über 5 Meter breit). Am besten stellst du dich an das Geländer im obersten Stockwerk des Albert-Einstein-Gymnasiums oder setzst dich auf die oberen Treppenstufen. Auf dem Bild ist alles drauf, was Herburger mochte: Menschen, Landschaften, Wasser (wahrscheinlich der Bodensee) und Stillleben (die Krüge und die grünen Äpfel auf dem Tablett in der Gartenlaube links). Und dann gibt es noch einige Geheimnisse im Bild. Wohin führt eigentlich die Mauer? Was bedeuten der Stab und die Kugel? Wohin zeigt der junge Mann in der Mitte, den wir nur von hinten sehen? Warum sehen sich alle "Freunde" (so heißt das Bild) so ähnlich? Sind es überhaupt verschiedene Männer oder immer derselbe? Einer trocknet sich mit einem weißen Handtuch ab und schaut zu uns raus, ein anderer streichelt einen Hund und schaut zu den beiden in der Mitte. Drei Männer sitzen an einem Tisch und reden, oder tun sie nur so? Irgendwie wirkt das ganze Bild wie ein Theaterstück, vielleicht hat Herburger deshalb auch rechts einen grünen Vorhang gemalt, den man zuziehen kann.

Das Wandbild hat einige Macken und das kam so: Wahrscheinlich hast du schon von Adolf Hitler und den Nazis in Deutschland gehört, die ab 1933 ihr Unwesen getrieben haben. Auch in die Schulen kamen Hitlers Gefolgsleute, und einer davon wurde der neue Schuldirektor, er hieß Max Luib. Der wollte Julius Herburger zwingen, seinen "Freunden" auf dem Bild Hakenkreuzfähnchen in die Hände zu malen, weil das den Nazis gefiel. Aber Herburger sagte "nein". Also beschloss der gefürchtete Direktor Luib, das Bild zerstören zu lassen. Die Kunst war ihm egal, es ging ihm um seine Macht! Über Nacht wurde es drei Mal mit weißer Farbe überstrichen und ein Gemälde mit Rahmen an die Wand gehängt (siehst du noch den dicken Haken, der sich heute durchs Wandbild bohrt?). Viele Jahre später, als Max Luib und Julius Herburger schon tot waren, erinnerte sich ein Schüler von früher an dieses Wandbild. Der erzählte dem neuen Direktor der Schule, Jupp Eisele, davon. Jupp Eisele kannte Herburger und er liebt die Kunst, also wollte er unbedingt wissen, ob sich unter der weißen Wand noch was versteckt. Und tatsächlich, das Wandbild "Die Freunde" war noch da!

Mehli trifft Herburgers Schatten:

Mehli:
Herr Herburger, ich weiß, sie sind schon tot. So stell' ich eben ihrem Schatten ein paar Fragen. Kannten sie den Mehlsack und das Rutenfest?

Antwort Julius Herburger:
Aber natürlich! Jeder, der aus Ravensburg kommt und hier zur Schule ging, kennt das berühmte Schülerfest im Sommer. Ich bin in Ravensburg im Mai 1900 zur Welt gekommen, hier zur Schule gegangen und war dann ein paar Jahre in Stuttgart, um dort an der Akademie das Malen zu lernen.

Mehli:
Hat ihnen Ravensburg gefallen?

Antwort Julius Herburger:
Na ja, die Stadt schon, aber die Leute waren mir zu langweilig. Viele verstanden meine Kunst nicht und das ärgerte mich manchmal! Deswegen bin ich so oft an den Bodensee gefahren, denn dort hatte ich meine Ruhe und konnte auf den wunderbaren See blicken.

Mehli:
Haben sie jeden Tag gemalt?

Antwort Julius Herburger:
Ja, gemalt oder gezeichnet oder Kurse gegeben. Als ich noch jünger war, habe ich außerdem jeden Tag Briefe an meine Verlobte Maja geschrieben, denn wir lebten lange Jahre getrennt voneinander. Natürlich musste ich auch mal zum Arzt, denn ich hatte oft Migräne, oder ich musste neue Farben und Pinsel einkaufen. Außerdem habe ich gerne Musik gemacht. Mit meiner Frau Maja am Klavier haben wir oft musiziert. Oder wir haben uns mit anderen Musikfreunden getroffen und Hausmusik gemacht.

Mehli:
Warum haben Sie eigentlich so gerne an die Wand gemalt?

Antwort Julius Herburger:
Weißt du, seit es Menschen gibt, malen sie an die Wände, das hat mich immer fasziniert. Außerdem ist ein großes Wandbild eine echte Herausforderung für einen Künstler, er muss die Dimensionen beherrschen. Ein Wandbild kann man nie abhängen, es bleibt lange erhalten und wird von vielen Generationen gesehen, dieser Gedanke gefällt mir. Und Wandbilder schauen sich auch Menschen an, die sich nicht für Malerei interessieren.

Mehli:
Und wo ist Ihr Grab?

Antwort Julius Herburger:
Auf dem Ravensburger Friedhof, ziemlich weit oben. Jedes Jahr legt die Stadt zu meinem Geburtstag Blumen darauf. Blumen habe ich immer sehr gemocht.

Info:

Das Wandbild kann man nur zu den üblichen Schulzeiten besichtigen, wegen der genauen Öffnungszeiten kann man auch im Sekretariat des Albert-Einstein-Gymnasiums nachfragen: Telefon: 0751/82-342

Wenn du noch Originalbilder von Herburger sehen willst, so geh' mal ins Bruderhaus in der Unterstadt (Grüner-Turm-Straße 38) Dort hängen in drei Fluren Bilder von Herburger aus der Städtischen Sammlung. So können die alten Menschen, die im Bruderhaus wohnen, sich jeden Tag schöne Bilder ansehen. Manche von ihnen kannten Herburger noch persönlich.

Mehli:
Hallo Herr Eisele, meine Neugierde treibt mich zu Ihnen. Ich habe gehört, dass Sie mir Interessantes zum Herburger-Wandbild "Die Freunde" erzählen können. Also bin ich schon total gespannt!

Antwort Jupp Eisele:
Durch deine Fragen willst du also etwas über den Maler Julius Herburger und sein 1928 entstandenes Wandbild " DIE FREUNDE" erfahren. Du willst also etwas lernen. Lernen war auch für Julius Herburger wichtig. Er studierte von 1919 bis 1927 an der Kunsthochschule in Stuttgart. Nach seinem Studium freundete sich der junge Julius mit dem Maler Willi Baumeister an. Baumeister, damals schon Professor, begeisterte den jungen Künstler.

Herburger hatte während seines langen Studiums viel gelernt, beherrschte alle Kunstmittel, also sein Handwerk. Sein Freund Willi Baumeister - er war elf Jahre älter und hatte somit auch mehr Erfahrung - brachte Herburger bei, dass das Handwerk und die Nachahmung der Natur zwar wichtig seien, aber noch keine Kunst ausmachen würden. Willi Baumeister brachte ihm auch bei, dass das ganze Lernen in der Kunst weniger ein Lernen, als vielmehr ein Verlernen, ein Vergessen, ein sich Befreien ist. Für Baumeister war der Künstler ein Arbeiter des gestaltenden Geistes. 1927 führte Willi Baumeister den jungen Herburger in verschiedene Pariser Ateliers, zu Malern, die für die Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert größte Bedeutung hatten.

Für Herburgers ein Jahr später entstandenes Wandgemälde " Die Freunde" waren die Gedanken der in Paris besuchten Maler eine große Herausforderung; ging er doch ähnlichen Gedanken nach. Auch Herburger strebte nach Gleichgewicht, er wollte Harmonie gestalten.
Herburger blieb aber im Gegensatz zu seinem Freund Willi und den großen Malerkollegen in Paris bei der Darstellung sichtbarer Formen. Er brauchte als Maler die menschliche Figur, den Körper und die Landschaft; es waren aber nie Naturabbildungen. Sein Geheimnis war: seine Kunst ist wohl Natur, aber eine gänzlich neue.

Mehli:
Ich habe natürlich schon ein bisschen geforscht, Herr Eisele. Die "Schwäbische Zeitung" schrieb am 18. April 1981 von einer "kleinen Sensation" und meint damit den Fund des Wandbildes "Die Freunde" von Julius Herburger im Treppenhaus des Albert-Einstein-Gymnasiums.

Was mich interessieren würde, ist: Warum hat Julius Herburger später nie davon erzählt? Warum hat er das Geheimnis dieses wunderbaren Wandbildes mit ins Grab genommen? Haben Sie eine Idee, denn sie haben den Künstler ja noch gut gekannt!

Antwort Jupp Eisele:
Julius Herburger hat über das 1928 gemalte Wandbild " Die Freunde" nie etwas erzählt. Er hat das Geheimnis dieses großartigen Werkes mit ins Grab genommen. Als Julius Herburger das Wandbild 1928 schuf, ging seine Kunst vom so genannten Äußeren zum Inneren. Neue, vereinfachte Formen wurden durch seinen jugendlichen Geist geschaffen. Die Allgemeinheit, also alle, die das Wandbild damals sahen, haben das Geheimnis dieser Arbeit weder enträtseln noch erkennen können; sie gingen mit ihren alten Sehgewohnheiten auf das für sie doch sehr moderne Kunstwerk zu. Sie waren sehr verwirrt.

Sie hatten nicht begriffen, dass die Bedeutung eines Kunstwerkes von der Macht des gestaltenden Geistes eines Künstlers abhängt. Auch die öffentliche Kritik hatte die neuen Formen bei Herburger kritisiert, ja sogar bekämpft. Der Kampf ging bis in die Jahre 1939 und 1940.
Noch 1939 hatte sich Herburger gegen den Zeitgeist und somit auch gegen den damaligen Kunstgeschmack gestellt. Der Schulleiter des Spohngymnasiums, ein Obernazi, wollte durchsetzen, dass das Wandbild in seinem Gebäude mit Hakenkreuzfähnchen "verziert" würde. Herburger konnte einen solchen Eingriff natürlich nicht verantworten und lehnte ihn rigoros ab.
Am 17. September 1940 bittet Julius Herburger den Bürgermeister der Stadt Ravensburg, das Wandbild im Spohngebäude entfernen zu lassen. Herburger wusste auch von einem Plan, das riesige Bild durch ein neues zu ersetzen. "Das Bild gab immer Anlass zu mehr oder weniger ausfälligen Bemerkungen", schrieb er dem Bürgermeister. Und weiter: "Wenn mir das persönlich auch ziemlich gleichgültig geworden ist, so bedeutet es beruflich für mich doch Herabsetzung und Schädigung. Nachdem die Entfernung des Bildes bereits beschlossene Sache ist, wäre es Ihnen, Herr Bürgermeister, ein Leichtes, dem nunmehr ein Ende zu machen. Sollte die Arbeit des Abschlagen des Verputzes augenblicklich nicht möglich sein, mache ich Ihnen den Vorschlag, das Bild im Wandton einfach überstreichen zu lassen - wenn nötig, auf meine Kosten. Herburger hat dem Verschwinden seines Wandbildes also zugestimmt, ja er hat es sogar gefordert.

1975 veranstaltete ich für die Stadt Ravensburg eine umfangreiche Herburger-Gedächtnisausstellung in der Städtischen Galerie Altes Theater. Herburger ist ja schon 1973 gestorben. Ich stellte erstmals Bilder aus den Jahren 1925 bis 1928 aus (also aus der Zeit, als das Wandbild entstand). Bei der Vorbereitung der Ausstellung entdeckten der Ravensburger Künstler Hermann Waibel und ich achtlos von Herburger auf den Boden seines Ateliers geworfene, teilweise gefaltete, mit den Füßen zertretene Leinwandbilder. Ich ließ diese Arbeiten auf Keilrahmen spannen und stellte sie erstmals aus. Diese Bilder von 1925 bis 1928 zählen heute zu den wichtigsten Bildern des großen Ravensburger Künstlers Julius Herburger. Frau Maria Herburger, seine Witwe, wollte mit aller Macht das Ausstellen dieser frühen Bilder ihres Mannes verhindern: "Julius würde sich im Grab herumdrehen, wenn er dies wüsste", sagte sie empört und vorwurfsvoll. Herburger war durch die Ereignisse im Dritten Reich mit Recht verbittert; er machte aber auch als Künstler seit seiner Rückkehr nach Ravensburg im Jahr 1930 eine tiefe Krise durch, die den grandiosen Stil seiner frühen Jahre abbrechen ließ. Wir wissen: Herburger hat dieses Frühwerk entfernen lassen oder selbst mit Füßen getreten.

"Julius Herburger. Die frühen Jahre" wurden anlässlich seines100. Geburtstags im Jahre 2000 in der Städtischen Galerie Ravensburg ausgestellt. Die Ausstellung rückte Herburgers Bedeutung ins rechte Licht. Für die Ravensburger war es aber nicht i h r Herburger. Die Bilder aus den Jahren 1925 bis 1929/30 waren den Besuchern immer noch fremd, zu modern und ungewohnt.
Mehli:
Wären Sie damals nicht Direktor des Albert-Einstein-Gymnasiums gewesen, könnten wir das Fresko "Die Freunde" noch immer nicht sehen.
Erinnern Sie sich denn noch an den Moment, als Ihnen ihr Studienkollege Gustav Moegling von dem verschollenen Bild erzählte? Haben Sie das denn sofort geglaubt?

Antwort Jupp Eisele:
Ja, lieber Mehli. Im Frühjahr 1980 traf ich bei einer Tagung einen ehemaligen Studienkollegen, den 1924 in Ravensburg geborenen Gustav Moegling. Er hatte 1942 das Abitur am heutigen Albert- Einstein abgelegt. Ich erzählte ihm von der Innenrenovation seiner ehemaligen Schule. " Da könne man doch auch gleich das Herburger-Gemälde im Treppenhaus freilegen", sagte er spontan. Da ich zum ersten Mal von der Existenz eines riesengroßen Wandbildes in der Schule erfuhr, bohrte ich natürlich sofort nach. Ich bekam aber immer die gleiche Auskunft: "Das Bild sei während der Nazizeit abgeschlagen worden". Auch in einem 1980 erschienenen Buch über Herburger las ich, dass das Wandbild während des Dritten Reiches zerstört wurde. Auch Frau Herburger sagte: "das Wandbild sei doch 1939 abgeschlagen worden".

Mehli:
Ich kann mir vorstellen, dass sie erst einige davon überzeugen mussten, bis auf der großen Wand im Treppenhaus der Gymnasien herum geklopft wurde. Stimmt das?

Antwort Jupp Eisele:
Herumgeklopft wurde natürlich nicht. Du kannst dir vorstellen, Mehli, was sonst passiert wäre. Mir ließ die Sache natürlich keine Ruhe. Zusammen mit dem Architekten des Städtischen Hochbauamtes und dem Chef der Malerfirma Straupeneck gingen wir auf eine vorsichtige "Entdeckungsreise".

Mehli:
Wie war der Moment, als Sie sehen konnten: Herburgers Fresko wurde nicht abgeschlagen, wie viele sagten, sondern nur übertüncht?

Antwort Jupp Eisele:
Weißt du, was ein Wunder ist, mindestens ein kleines, Mehli? Erste Versuche ergaben, dass das rund 4 mal 6 Meter große Wandgemälde nicht abgeschlagen, sondern - welches Wunder für uns! - nur dreimal mit einer dicken Tünche übermalt war und somit der Nachwelt - auch dir Mehli - erhalten werden konnte. Ein Glück, dass die Stadt Ravensburg 1940 kein Geld für ein Abschlagen des Gemäldes hatte.

Frau Herburger war über die Wiederentdeckung des Wandbildes zwar mehr als überrascht; sie hatte aber zum gesamten Frühwerk ihres Mannes keinen positiven Zugang. Schade!

Mehli:
Als das Wandbild frei gelegt worden war, haben sich dann eigentlich einige gemeldet, die es von früher kannten?

Antwort Jupp Eisele:
Nur von e i n e m meiner damaligen Kollegen habe ich erfahren, dass das Herburger-Wandbild heute noch genauso scheußlich sei wie zu seiner Schülerzeit. Ich habe nach der Freilegung des Bildes immer wieder Führungen angeboten und in der Zeitung berichtet. Das Interesse an der "kleinen Sensation" war mäßig; auch die Stadtverwaltung hielt sich zurück. Übrigens: Wir haben das mit Kaseinmalerei entstandene und mit dicker Tünche mehrfach überstrichene Wandbild nur mit Schwämmen und viel Wasser freilegen können. Das war alles.
Auf der rechten Bildseite sind noch heute einige schadhafte Stellen. Die Stadt Ravensburg hat es aber bis heute nicht für nötig gefunden, dieses grandiose Kunstwerk zu restaurieren.
Das 4 mal 6 Meter große Wandgemälde bildet nicht nur den Höhepunkt in Herburgers Frühwerk, sondern den Höhepunkt seines gesamten künstlerischen Nachlasses.

Mehli:
Ich denke, Sie können stolz sein, dass Sie damals darauf bestanden haben, die Wand untersuchen zu lassen. Finden Sie das Bild denn gut?

Antwort Jupp Eisele:
Ja. Ich bin natürlich glücklich, dass ich das über 40 Jahre verschollene Herburger- Wandbild für die Öffentlichkeit, vor allem aber für die Jugend, die in dieser Schule ein- und ausgeht, wieder ans Tageslicht holen durfte.
1993 schrieb ich im Jahrbuch meiner damaligen Schule über das Wandgemälde: "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", einst Gedanken der Revolution, heute Richtschnur menschenwürdiger Ordnung - , könnte über dem Wandbild als Motto stehen. Das Faszinierende an diesem genialen Frühwerk Herburgers ist, dass es noch heute Gültigkeit besitzt.

Mehli:
Der Herburger-Fund war aber auch ein glücklicher Zufall.

Antwort Jupp Eisele:
Ja, lieber Mehli, dieser Herburger-Fund war ein glücklicher Zufall

Mehli:
Ich danke dir, dass du mich heute auf der langen Entdeckungsreise begleitet hast. Ich wünsche auch dir viel Glück und was noch wichtiger im Leben ist, die Gabe, Glück annehmen und genießen zu können.

Tschüss
dein
Jupp Eisele

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